Das bestätigt uns

Ich war 3 Jahre alt, als ich zur Kinderheimat kam.
An die Zeit zuhause kann ich mich nicht mehr erinnern - und das ist auch gut so. Ich glaube, es war nicht die schönste Zeit meines noch so jungen Lebens.

Ich war verschüchtert und ängstlich, als ich das erste Mal alleine und ohne Mutter war, aber ich wurde sofort von den jeweiligen Betreuern an die Hand genommen und ins Herz geschlossen.
Da mir als Kind nichts anderes übrig blieb, gewöhnte ich mich an das Leben im Kinderheim. Ich wuchs dort ganz normal auf wie jedes andere Kind, das bei seinen Eltern lebt.Kinderzeichnung
Ich ging in den Kindergarten, zur Grundschule und schließlich auf die Hauptschule. Ich erinnere mich gerne an die Zeit zurück, weil ich dort viele Vorzüge hatte, die manch andere Kinder nicht hatten. Schon alleine das Spielen auf einem Riesengelände mit sehr vielen Kindern - und das alles gehörte uns. Wir hatten viel Abwechslung und konnten uns frei entfalten. Es wurde so gut wie nie langweilig.

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